Alles unter einem Dach
Digital-Plattform, Design-System, Ticketshop, Planung, Digital Signage
Wer über 80 Veranstaltungs-Plattformen der Messe Stuttgart unter einem einem Dach vereint, muss an mehr denken, als nur an die schöne Fassade. Die hochkomplexe Infrastruktur verlangt nach einen sicheren und stabilen Fundament. Mit einer zentralen Softwarebasis, die alle Systeme miteinander vernetzt. Und nicht zuletzt nach einer klar wiedererkennbaren Design-Architektur.
Eigenveranstaltungen der Messe, wie die CMT oder die INTERGASTRA müssen dabei ebenso die eigene Identität bewahren, wie die zahlreichen weiteren internationalen Fachmessen und Eventmarken. Alle vereinen sich unter einem klar wiedererkennbaren Dach der Messe Stuttgart (LMS). Darunter sorgen einheitliche Strukturen und Bedienlogiken für den Komfort der "Bewohner" und schaffen durch zentrale Qualitätsstandards und eine einheitliche Softwarearchitektur Vertrauen und Sicherheit im anspruchsvollen Messeumfeld.
Eine Fassade.Viele Gesichter.
Das Design-System hält die Markenwelt zusammen.
Trotz vielfältiger Ansprüche an das individuelle Look & Feel der einzelnen Veranstalter, erhält die von anders und sehr erschaffene Plattform ihre klar erkennbare architektonische Handschrift.
Das gewährleistet das übergreifende Designsystem. In einer zentralen Komponentenbibliothek sind die Bausteine der digitalen Messe Stuttgart klar definiert. Von Buttons, Formularen und Teasern bis hin zu Navigationen und komplexen Servicekomponenten. Dabei zählt nicht allein das Aussehen. Verhalten und Varianten der Elemente sind dabei ebenso festgelegt, wie die technische Umsetzung. Und damit nicht genug: Auch interne Anwendungen greifen auf dieselben Prinzipien zurück. Mitarbeiter, Besucher, Aussteller und Partner begegnen damit immer wieder vertrauten Gestaltungselementen und Bedienlogiken.
Das macht die Komponentenbibliothek zum digitalen Styleguide und damit das klassische CD-Manual überflüssig. Aus Corporate Design wird eine digitale Markenarchitektur.
Starkes Fundament: Die Infrastruktur.
Daten, Schnittstellen und Services halten alles am Laufen.
Das schönste Gebäude funktioniert nicht, wenn es unter der Fassade bröckelt. Nur eine ebenso sorgfältig geplante Infrastruktur sorgt dafür, dass auch unter der glänzenden Hülle alles reibungslos ineinandergreift.
Digital übernehmen Datenplattformen, Schnittstellen und Services die Rolle. Veranstaltungsinformationen, Ausstellerdaten, Marketinginhalte, Personendaten, Programme, Tickets und weitere Informationen werden in unterschiedlichsten Anwendungen benötigt. Wir sorgen dafür, dass diese Systeme miteinander sprechen.
Die CMS-Plattform basiert auf TYPO3 und bildet mit ihrer gemeinsamen Codebasis die technische Grundlage für die zahlreichen Veranstaltungswebsites.
Die Marketingdatenbank und das LMS Product Information Management bilden dabei wichtige Knotenpunkte innerhalb der digitalen Landschaft. Informationen können zentral gepflegt, strukturiert und anschließend an die Anwendungen verteilt werden, die sie benötigen.
Schön. Schnell.
Performance ist keine technische Kür. Sondern Teil der Marke.
An einem gewöhnlichen Tag verrichtet die digitale Infrastruktur unauffällig ihren Dienst. Spannend wird es mit dem Beginn der Messe. Dann informieren sich Tausende Besucher gleichzeitig. Sie suchen Aussteller, prüfen Hallenpläne, rufen Programme auf und kaufen Tickets.
Damit einem solchen Besucherandrang die Performance nicht aus dem Tritt kommt, wurde der Messe-Plattform ein kräftiges Herz implantiert. Varnish-Caching und intelligentes Cache-Warm-up sorgen auch in Hochlastphasen dafür, dass den Besuchern der Messe-Website die Türen weit offen stehen.
Geschwindigkeit und Verfügbarkeit sind nicht bloß technische Messwerte. Sie prägen die Wahrnehmung der Marke.
Top of the Shops
Online Ticket-Shop
Nichts ist lästiger als eine lange Schlange an der Kasse. Im digitalen Ticketshop der Messe Stuttgart sind Wartezeiten passé. Parallelisierte Prozesse beschleunigen die Verarbeitung der Bestellung – unabhängig von der Bestellmenge.
Der individuell für die Messe entwickelte Ticketshop basiert auf einer Microservice-Architektur. Entkoppelte und unabhängig voneinander arbeitende rechenintensive Prozesse sorgen dafür, dass Tickets, PDF-Dateien und Wallets automatisiert erzeugt werden. Sie verhindern selbst bei großen Bestellmengen den Stau beim Checkout.
Tickets lassen sich in wenigen Schritten an das visuelle Erscheinungsbild des Events anpassen und erlauben auch hier ein durchgängiges Markenerlebnis.
Concierge Bumblebee behält den Überblick
Insiderwissen dank RAG - KI-Chatbot mit geballtem Messewissen
Dank RAG kennt der KI-Chatbot die Messe in- und auswendig – von Ausstellern über Programmpunkte bis zu internen Informationen. Als Messe-Pilot auf der CMT beantwortet der von anders und sehr entwickelte KI-Chatbot Bumblebee erfolgreich die Fragen der Besucher und führte sie gezielt zu den passenden Ausstellern, Programmpunkten und Inhalten. Dank Retrieval Augmented Generation (RAG) kombiniert er das Wissen moderner KI-Sprachmodelle mit den Inhalten der Website und definierten internen Quellen. So liefert er präzisere, kontextbezogene Antworten und macht aus der klassischen Suche einen echten Dialog.
Davon profitiert auch die Messe selbst: Die anonym ausgewerteten Fragen zeigen, welche Themen und Informationen Besucher besonders interessieren. Wertvolle Erkenntnisse, um die Digital-Plattform gezielt weiterzuentwickeln. Der erfolgreiche Messe-Pilot macht deshalb Schule: Bumblebee soll künftig auch auf weiteren Eigenveranstaltungen der Messe Stuttgart zum Einsatz kommen.
Alles nach Plan
Komplex - auch hinter den Kulissen
Hinter den öffentlichen Angeboten öffnet sich eine zweite Welt, die internen Nutzern der Plattform vorbehalten ist. In ihr lassen sich Projektpläne, Tickets sowie Aussteller- und Programminformationen pflegen, verteilen und verwalten. Gleichzeitig stellt diese "Welt hinter verschlossenen Türen" die Steuerzentrale dar zur Verwaltung und Steuerung von Content-Prozessen sowie der Marketing- und Presseaktivitäten.
Ebenso, wie für den öffentlichen Bereich existieren auch hier ein Gestaltungssystem, wiederkehrende Bedienlogiken und gemeinsame technische Prinzipien.
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Ticket-Verwaltung
Alles unter Kontrolle. Ein übersichtliches Dashboard ermöglicht den Zugriff auf Stammdaten, die Auswertung von Besucherbefragungen und die Bearbeitung von Reklamationen und Stornierungen. Die Design-Tools ermöglichen die CD-konforme Gestaltung von Rechnungen, Tickets und Wallets im Look & Feel der Veranstaltung.
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Digitale Projektpläne
On the fly gestaltete Formulare lassen sich für individuelle Einsatzzwecke gestalten und mit Projektplänen und Daten aus dem ERP anreichern. Perfekt für Handouts an verschiedene Messeteams. -
PM-Management
Im Pressebereich gestalten Redakteure Pressemitteilungen, die über die zentrale Marketing-Datenbank an definierte Messe-Websites ausgeliefert werden. -
Zentrale Personendatenbank
DSGVO-konforme Verwaltung von Besucherdaten mit integrierter Zielgruppen-Clusterung nach Interessen und Newsletter-Anbindung. -
Inhaltsverwaltung für (auch digitale) Messen
Verwaltung von Vorträgen und Inhalten für digitale Messen sowie des Messe-Rahmenprogramms. -
Ausstellerverzeichnis
Digitale Aufbereitung von Ausstellerdaten aus dem Messe-ERP und Anreicherung um Marketingdaten (Infos, Videos). Die Ausspielung der grafisch aufbereiteten Daten erfolgt auf den spezifischen Messe-Websites, als digital Signage auf den Messestelen oder als Printprodukt. -
Digitale Hallenpläne
Grafischer Orientierungsplan zur gezielten Lokalisierung von Ausstellerflächen und Verknüpfung zum Ausstellerverzeichnis. - Digital Signage
Die digitale Reise endet nicht mit dem Besuch der Website, sondern setzt sich beim Besuch der Messe fort. Digitale Displays, Informationssysteme, Ausstellerinformationen und Orientierungslösungen bringen Daten und Marke direkt in die Hallen. Konsistent im Look & Feel der Messe und der individuellen Veranstaltung.
Unter eigenem Dach
Digitale Souveränität heißt: die Schlüssel selbst in der Hand behalten.
Die Messe Stuttgart setzt auf eine deutsche Cloud-Infrastruktur – und damit auf mehr Kontrolle über Daten, Systeme und deren Weiterentwicklung.
Digitale Souveränität bedeutet vor allem: Die technologische Entscheidungsfreiheit bewahren. Anwendungen und Daten sind weniger stark an einen einzelnen Anbieter gebunden. Das reduziert Aufwände im Falle eines Wechsels. Offene Architekturen, Portabilität und klar geregelte Verantwortlichkeiten reduzieren somit Abhängigkeiten und stärken langfristig die Handlungsfähigkeit.
Gleichzeitig erhöht diese Strategie die Resilienz. Anbieter, Technologien, Preise und regulatorische Anforderungen können sich verändern. Eine souverän aufgebaute Infrastruktur schafft die Möglichkeit, darauf flexibel zu reagieren, ohne das digitale Fundament neu errichten zu müssen.
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